In der Praxis wird Holz durch unterschiedliche holzzerstörende Organismen geschädigt. Nicht zuletzt auch deshalb, da es sich hierbei um ein organisches Material handelt, welches unter ungünstigen Bedingungen für diese pflanzlichen, sowie tierischen Organismen eine ideale Nahrungsgrundlage darstellt.
Entscheident für den jeweiligen Befall  ist, welche Faktoren  vorhanden sind wie z.B. Feuchtigkeit,Umgebung sowie auch die Holzart mit ihren Eigenschaften.
Jedoch bedarf eine solche Bekämpfungsmaßnahme eine speziell qualifizierte und   sorgfältige Planung und Ausführung, um eine dauerhafte und vor allem einen wirtschaftlichen Erfolg gewährleisten zu können.

Die Holzschädlingsbekämpfung nach DIN 68800-4 an Holzbauteilen,Mauerwerken und Möbeln dient im Vergleich zum vorbeugendem Holzschutz DIN 68800-3 als Bekämpfung aktiver tierischen, sowie pflanzlichen Holzschädlingen und ist nur mit  speziell geprüften und zugelassungspflichtigen Holzschutzmittel (DIBT) eine wirtschaftlich und ökologisch erfolgreiche Sanierungsmaßnahme.

Tierische Holzschädlinge:
  • Gemeine Holzwespe
  • Scheibenbock
  • Hausbock
  • Gewöhnliche Nagekäfer( anobium Punctatum)
  • Weicher Nagekäfer
  • Trozkopf
  • Geschekter Nagekäfer
  • Gekämmter Nagekäfer
  • Splintholzkäfer
Pflanzliche Holzschädlinge:

  • Echter Hausschwamm (Serpula lacrymans)
  • Brauner Kellerschwamm
  • Weißer Porenschwamm
  • Eichenporling
  • Tannen- Zaunblättling
  • Muschelkrempling
  • Zimtbrauner Porenschwamm
  • Gemeiner Spaltblättling
  • Rindenpilz
  • Eichenwirrling
  • Schuppiger Sägeblättling
Im Sprühverfahren werden tragende Holzbauteile behandelt, um einen aktiven Befall wie z.b. den Gewöhnlichen Nagekäfer in kürzester Zeit zu bekämpfen.
Ausschlaggebend für die Entscheidung des chemischen Verfahrens ist nicht nur die Bekämpfung, sondern ebenfalls der dauerhafte vorbeugende Schutz eines Neubefalls durch pflanzlichen, sowie tierischen Organismen.
Zertifizierter Fachbetrieb: